Liebes Tagebuch 30
Mann, oh Mann! Heute war wieder so ‘ne Englisch-Session mit Christine, unserer Online-Coach.
Und rate mal, was auf dem Programm stand? Der Unterschied zwischen “much” und “many“. Klingt ja erstmal easy, oder? Denkste!
Also, ich saß da mit Franz – du weißt schon, mein Superheld in Sachen Englisch – und hab mich gefühlt wie der letzte Trottel.
Christine fängt an zu erklären, und ich denk mir nur: “Greta, Mädchen, das haste doch schon mal gehört. Irgendwo in den Tiefen deines BWL-Gehirns muss das doch noch rumspuken.“
Aber Pustekuchen! Mein Hirn hat wohl in den letzten 10 Jahren ‘ne Englisch-Diät gemacht. Alles weg! Während Franz da sitzt und nickt, als würde er gerade die Lösung für den Weltfrieden hören, guck ich wie’n Reh im Scheinwerferlicht.
Christine, die Gute, hat’s dann nochmal für Dummies erklärt:
- “Many” für Dinge, die man zählen kann. Wie Kunden. (Davon hätt’ ich gern many, hehe.)
- “Much” für Zeug, das man nicht zählen kann. Wie Stress. (Davon hab ich eindeutig too much.)
Und dann kommt Franz mit seinem Anglizismen-Feuerwerk: “Oh yeah, that makes much sense. I’ve got so many ideas now.” Ich roll innerlich mit den Augen und denk mir: “Klar, Schatzi, du hast many ideas und ich hab much Kopfschmerzen.“
Aber weißt du was? Am Ende hat’s irgendwie klick gemacht. Vielleicht lag’s an Christines Geduld oder an Franz’ Enthusiasm (ja, ich kann auch Fremdwörter.). Jedenfalls hab ich’s kapiert und sogar ‘n Witz gerissen: “So, does this mean I don’t have many brain cells, but much confusion in my head?“
Christine hat gelacht, Franz hat die Augen verdreht, und ich? Ich war stolz wie Bolle. Klar, ist noch ‘n weiter Weg bis zu den international clients, aber hey – small steps, oder wie der Engländer sagt: “Rome wasn’t built in a day” (das weiß ich noch aus ‘ner uralten Sitcom).
So, das war’s für heute. Nächste Woche geht’s um “present tenses” – was auch immer das sein mag. Ich pack schon mal Aspirin ein.
Bis dann,
Deine mutige (und leicht überforderte) Greta


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