Warum Ihr Schulenglisch Ihre Karriere bremst – und wie Sie das ändern

Warum Ihr Schulenglisch Ihre Karriere bremst – und wie Sie das ändern

Warum Ihr Schulenglisch Ihre Karriere bremst – und wie Sie das ändern

Erinnern Sie sich noch an den Rotstift? Ein vergessenes „s“ bei he/she/it, eine falsche Zeitform im Vokabeltest – und schon war die Note im Keller. Uns wurde jahrelang beigebracht, dass Fehler beim Sprachenlernen Versagen bedeuten.

Heute, in Ihrer Position als Führungskraft oder Unternehmer:in, hat dieser Perfektionismus fatale Folgen: Er äußert sich in einer unsichtbaren Blockade.

Das Szenario: Fachliche Brillanz trifft auf sprachliche Zurückhaltung

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem wichtigen internationalen Meeting. Sie haben die entscheidende strategische Idee für das neue Quartal. Doch während die Kolleg:innen aus den USA oder Skandinavien munter debattieren, schweigen Sie.

Nicht, weil Sie nichts zu sagen hätten. Sondern weil Sie im Kopf noch am Satzbau feilen. Weil Ihnen eine spezifische Vokabel fehlt. Weil Sie Sorge haben, durch einen Grammatikfehler an Autorität zu verlieren.

Das Ergebnis: Ihre Expertise wird nicht gehört. Sie überlassen die Bühne anderen, die sprachlich vielleicht gewandter, fachlich aber weniger versiert sind.

Der Reality-Check: Was im globalen Business wirklich zählt

Hier ist die Realität, die im Sprachunterricht oft zu kurz kam: Ihrem internationalen Gegenüber ist Ihre Grammatik weitestgehend egal.

Im globalen Business geht es um Ergebnisse, Klarheit und den Aufbau von Vertrauen. Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie wie ein Shakespeare-Darsteller klingen. Man erwartet, dass Sie Ihre Punkte prägnant kommunizieren und als Mensch greifbar sind.

Wenn Sie versuchen, perfekt zu klingen, wirken Sie oft hölzern und distanziert. Wer jedoch den Mut zum „unperfekten“ Englisch hat, wirkt präsent, bleibt greifbar und behält die Autorität im Raum.

3 Strategien, um im entscheidenden Moment Zugriff zu behalten

Damit Sie künftig in englischsprachigen Kontexten so überzeugend auftreten, wie Sie es im Deutschen bereits tun, helfen diese drei Ansätze:

  1. Botschaft vor Form (Message over Mechanics): Konzentrieren Sie sich nicht darauf, wie Sie etwas sagen, sondern was Sie erreichen wollen. Fragen Sie sich: „Versteht mein Gegenüber die Kernbotschaft?“ Wenn die Antwort „Ja“ lautet, war Ihre Kommunikation erfolgreich.
  2. Die Kraft der Einfachheit: Komplexe Schachtelsätze sind im Englischen oft kontraproduktiv. Nutzen Sie kurze, klare Strukturen. Das reduziert nicht nur Ihre eigene Fehlerquote, sondern sorgt auch dafür, dass Ihre Botschaft beim Gegenüber schneller ankommt.
  3. Akzeptieren Sie Ihren Akzent: Ein deutscher Akzent im Englischen ist kein Makel. Er ist ein Zeichen von Kompetenz: Er beweist, dass Sie mindestens zwei Sprachen beherrschen und bereit sind, sich auf internationalem Parkett zu bewegen. Viele globale Leader nutzen ihren Akzent sogar als Teil ihres persönlichen Brandings.

Fazit: Zeit für ein Update

Hören Sie auf, sich durch die Linse eines Schülers zu betrachten. Sie sind ein Experte auf Ihrem Gebiet. Ihre Sprache ist lediglich das Werkzeug, um diesen Wert zu transportieren.

Legen Sie den mentalen Rotstift beiseite. Ihre Ideen sind zu wertvoll, um sie hinter dem Wunsch nach perfekter Grammatik zu verstecken.

Hand aufs Herz: Bleibt Ihre Expertise im Englischen manchmal hinter Ihren Möglichkeiten zurück? Wenn Sie das ändern möchten, schreiben Sie mir eine kurze Nachricht – absolut vertraulich.

Business-Englisch: Warum selbst erfahrene Profis plötzlich unsicher klingen

Business-Englisch: Warum selbst erfahrene Profis plötzlich unsicher klingen

Business-Englisch: Warum selbst erfahrene Profis plötzlich unsicher klingen

Diese Woche habe ich mit Sandra gesprochen. Sie ist Mentorin. Erfahren. Klar. Präsent.

Als ich sie auf Englisch fragte, was sie macht, zögerte sie kurz.

I’m a mentor for… side partners?” Halb fragend. Halb erklärend. Ein ganz kleiner Moment. Aber ein sehr typischer.

Denn genau hier verlieren viele deutschsprachige Profis auf Englisch an Wirkung. Nicht, weil sie zu wenig Englisch können. Sondern weil sie anfangen, sich selbst zuzuhören.

Sag ich das richtig? Klingt das professionell? Gibt es dafür ein besseres Wort?

Und plötzlich wirkt jemand, der im Deutschen klar und sicher ist, auf Englisch vorsichtig.

Das eigentliche Problem

Das ist kein Sprachproblem. Es ist ein Präsenzproblem.

Im Deutschen reicht oft eine Berufsbezeichnung. Im Englischen funktioniert das anders. Hier zählt nicht der Titel. Sondern ob Ihr Gegenüber sofort versteht:
– wem Sie helfen
– wobei
– und warum das relevant ist

Viele starten mit „I am…” und bleiben dann hängen. Nicht wegen fehlender Vokabeln. Sondern weil zwei Denkweisen gleichzeitig arbeiten. Deutsch liebt Präzision. Englisch liebt Klarheit und Fluss.

Das erzeugt Zögern.

Warum das im Business zählt

Dieses Zögern wirkt harmlos. Ist es aber nicht. Denn in Meetings, Pitches oder Gesprächen mit Entscheider:innen wird Wirkung oft in Sekunden entschieden. Nicht durch perfektes Englisch. Sondern durch Klarheit.

Eine kurze, ruhige Erklärung schafft Vertrauen. Länger als jede korrekte Formulierung.

Was Sandra geändert hat

Sandra brauchte keinen neuen Titel. Sie brauchte eine klare Aussage. Sie sagte einfach:

I help people turn their side business into real income.

Kein Fachwort. Kein Übersetzungsstress.

Und plötzlich war sie da. Ihre Botschaft. Ihre Stimme. Ihre Präsenz.

Eine einfache Struktur, die funktioniert

Die klarsten Sprecher:innen benutzen keine komplizierten Wörter. Sie benutzen einfache.

Eine Struktur, die fast immer trägt:

I help [who] [do what] so they can [benefit].

Zum Beispiel:

I help German professionals speak clear English so they can lead meetings without second-guessing every word.

Zwei Sätze. Ein Atemzug. Verständlich.

Wenn Ihr Gegenüber es sofort versteht, ist Ihr Englisch gut genug.

Der eigentliche Shift

Wenn Sie auf Englisch unsicher klingen, liegt das selten an der Grammatik. Es geht um Identität.

Viele klingen im Deutschen ganz wie sie selbst. Im Englischen plötzlich kleiner. Vorsichtiger. Zurückhaltender.

Das ist kein Zeichen mangelnder Kompetenz. Sondern ein Zeichen, dass Sprache und Selbstbild noch nicht zusammenpassen.

Starkes Englisch ist nicht perfektes Englisch. Es ist stimmiges Englisch.

Wenn Sie sich das nächste Mal auf Englisch vorstellen, fragen Sie sich nicht: „Wie sage ich das richtig?

Sondern: „Was will ich klar rüberbringen?

Denn Klarheit stärkt nicht nur Ihre Botschaft. Sie stärkt Sie.

Wie English Coaching bei mir wirklich aussieht (Spoiler: Kein Grammatikbuch in Sicht)

Wie English Coaching bei mir wirklich aussieht (Spoiler: Kein Grammatikbuch in Sicht)

Wie English Coaching bei mir wirklich aussieht (Spoiler: Kein Grammatikbuch in Sicht)

Wenn Sie „Englisch-Coaching” hören – was taucht da vor Ihrem inneren Auge auf? Ein Whiteboard? Ein strenger Blick über die Brille hinweg? Jemand, der zum 437. Mal Ihr Present Perfect verbessert?

Ich weiß. Dieses Bild ist hartnäckig. Bei mir läuft das anders.

Wenn Sie schon einmal gedacht haben: „Ich warte lieber, bis mein Englisch perfekt ist, bevor ich im Meeting etwas sage, mich bewerbe oder beim Networking aufhöre, so zu tun, als wäre ich gerade auf dem Weg zur Toilette” – dann lesen Sie weiter.

Eine echte Session – aus dem echten Leben

Stellen Sie sich vor: Zwei meiner Klient:innen sitzen mit mir im Zoom-Raum. Eine trinkt Kaffee, der andere kämpft noch mit seinem Mikro. Dann geht es los – ganz ohne Skript.

Das Gespräch? Lebendig, manchmal chaotisch, oft mit einem Lachen.

Einmal hat jemand statt „exhibitor“ stolz von einem „exhibitionist“ auf einer Messe erzählt. Ich habe fast meinen Tee verschüttet.

Aber wissen Sie was? Alle haben verstanden, was gemeint war. Die Idee kam an. Die Verbindung war da.

Lektion: Sie brauchen kein perfektes Englisch, um professionell zu wirken. Sie brauchen Mut, Klarheit und ein bisschen Humor.

Satzanfänge, Pausen und ein bisschen Gehirnakrobatik

Ähm… wie sagt man das nochmal?“ „Moment… ich fange nochmal an.“

Kommt Ihnen bekannt vor? Dann Glückwunsch – Ihr Gehirn arbeitet auf Hochtouren.

Lektion: Während des Sprechens nachzudenken ist kein Fehler. Es ist klug. Genau das machen Muttersprachler auch.

Grammatikfehler? Kein Weltuntergang.

He didn’t had …“ „I have forget to ask…

Und trotzdem versteht Sie jeder. Denn im Business zählt: Kommt Ihre Botschaft an? Nicht: Haben Sie die dritte Verbform richtig konjugiert?

Lektion: Kommunikation schlägt Grammatikperfektion. Und wenn ein Fehler wirklich stört, schauen wir gemeinsam darauf – aber ohne roten Stift und erhobenen Zeigefinger.

Fehler, die man nie vergisst (und auch nicht vergessen will)

Falsche Freunde wie „aktuell“ statt „current“ bringen oft Lacher – und prägen sich besser ein als jede Vokabelliste.

Lektion: Lachen und Lernen gehören zusammen. Was Sie mit einem Schmunzeln lernen, bleibt.

Sie lernen, was SIE brauchen – nicht, was im Lehrbuch steht

Wir reden über Ihre Projekte, Ihre Meetings, Ihre Welt. So schleichen sich Begriffe wie „error culture“, „stock exchange“ oder „flat hierarchy“ ganz natürlich in Ihren aktiven Wortschatz.

Lektion: Sie brauchen keine 100 Wörter pro Woche. Sie brauchen zehn, die Sie tatsächlich nutzen.

Small Talk trifft auf echte Gespräche

Ja, wir sprechen über Business. Aber wir reden auch über Energielevel, holprige Elevator Pitches und ob man sich beim Networking eigentlich wohlfühlen muss.

Lektion: Menschlichkeit ist kein Hindernis – sie ist Ihre Stärke. Auch und gerade auf Englisch.

Fragen stellen heißt stark kommunizieren

Ist chef richtig oder heißt das boss?“ „Kann ich sagen: grow up the company?“ „Today oder nowadays?

Genau solche Fragen bringen die besten Aha-Momente. Und machen aus „Englisch lernen“ ein echtes Gespräch – kein Grammatikverhör.

Lektion: Fragen zu stellen zeigt, dass Sie denken. Nicht, dass Sie unsicher sind.

Scheitern erlaubt. Mut erwünscht. Lachen garantiert.

Sie müssen nicht perfekt sein, um zu starten. Sie brauchen einen sicheren Raum, um einfach mal zu reden.

Fehler machen. Neu anfangen. Besser werden. Ohne Scham. Ohne Druck.

Lektion: Sie wachsen, wenn Sie sich trauen, sichtbar zu werden – auch mit holprigem Englisch.

Was passiert also in einer Session?

Wir reden. Wir lachen. Wir lernen. Sie bekommen nützliches Feedback, neue Ausdrücke und einen Schubs, einfach mal loszulegen – aber garantiert kein Arbeitsblatt.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie endlich anfangen wollen – aber nicht wissen, wie …

Ich bringe die Chilipepper 🌶️, Sie bringen den Mut.

Lassen Sie uns reden.

Das Lean English Manifest

Das Lean English Manifest

Das Lean English Manifest

Die alte Art, Englisch zu lernen, belohnte Fleiß – nicht Ergebnis.

Endlose Grammatikübungen. Wortlisten, so lang wie eine To-do-Liste ohne Wochenende. Und die stille Hoffnung, dass eines Tages alles klick macht.

Tut es nicht. Es verkrustet.

Profis brauchen kein Mehr an Englisch – sie brauchen das richtige.

Englisch, das sich bewegt. Das in Meetings funktioniert, nicht nur im Lehrbuch. Das Zeit spart, statt sie zu fressen. Das Druck rausnimmt, statt ihn aufzubauen.

Ich bringe Menschen nicht bei, wie Muttersprachler zu klingen.

Ich helfe ihnen, wie sie selbst zu klingen – klar, ruhig und präsent in jedem Raum.

Zugriff bedeutet nicht, jedes Wort zu kennen. Sondern zu sagen, was zählt – im Moment, in dem es zählt.

Das ist nicht weniger Englisch. Das ist klügeres Englisch. Das ist Freiheit in einer zweiten Sprache.

⚡️ Glaubenssätze sind gut. Mut ist besser.

Wenn Sie das spüren, kommen Sie und probieren Sie es aus. In meinem nächsten Speed Networking in English lernen Sie, nicht „perfekt“, sondern echt zu sprechen.

Mut statt Perfektion: Warum Grammatik nie das eigentliche Problem war

Mut statt Perfektion: Warum Grammatik nie das eigentliche Problem war

Mut statt Perfektion: Warum Grammatik nie das eigentliche Problem war

Viele meiner Kund:innen kommen zu mir, weil sie glauben, dass ihre Grammatik sie zurückhält.

Sie sagen Dinge wie: „Ich sollte die Zeiten besser können.” Oder: „Ich brauche einfach mehr Vokabeln, dann traue ich mich auch zu sprechen.

Ich verstehe das gut. Jahrelang dachte ich genau dasselbe. Wenn Lernende ins Stocken gerieten, ging ich davon aus, dass sie die Regeln noch nicht richtig verstanden hatten. Also erklärte ich die Regeln. Noch einmal. Und noch einmal.

Doch irgendetwas stimmte nicht. Selbst wenn die Grammatik saß, blieben sie blockiert. Sie sagten in Meetings lieber nichts. Sie hatten das Gefühl, nicht klar genug rüberzukommen.

Irgendwann wurde mir klar:

Es war nicht die Grammatik, die sie blockierte. Es war der kurze Moment zwischen Gedanke und Sprache.

In diesem Moment prüfen sie den Satz, bevor er draußen ist. Sie korrigieren sich mitten im Gedanken. Sie halten zurück, bis es „richtig” klingt – und dann ist der Moment vorbei.

Genau dort geht Wirkung verloren. Nicht, weil die Wörter fehlen, sondern weil der Zugriff darauf im entscheidenden Augenblick blockiert ist.

Als wir den Fokus von Fehlern auf Bedeutung verlegten, veränderte sich alles. Meine Klient:innen ließen den inneren Korrektor los. Sie klangen ruhiger, klarer, direkter. Und sie klangen endlich wie sie selbst – auch auf Englisch.

Genau darum geht es in meiner Arbeit: Menschen dabei zu unterstützen, im entscheidenden Moment zu sprechen, statt sich selbst auszubremsen. Mut über Korrektheit – ohne dafür eine andere Person zu werden.

Fazit

Sprache ist kein Prüfungsfach. Sie ist ein Werkzeug, um sich zu verbinden, zu überzeugen und verstanden zu werden.

Wenn Sie das Gefühl kennen, sich beim Englischsprechen ständig zu kontrollieren und zu korrigieren, dann liegt der nächste Schritt vielleicht nicht in der Grammatik – sondern darin, den Gedanken rauszulassen, bevor der innere Korrektor ihn stoppt.

Probieren Sie das aus

Sagen Sie im nächsten englischen Gespräch einen Satz bewusst zu Ende, ohne ihn unterwegs zu korrigieren. Auch wenn er nicht perfekt ist. Sie werden merken: Verstanden werden Sie trotzdem – oft sogar besser.

Wenn Sie das üben möchten, kommen Sie gern zu meiner nächsten Speed-Networking-Session auf Englisch. Ein geschützter Raum, um genau das zu erleben: Courage over Correctness.

Die Gewohnheit, die deinen Zugriff auf Englisch unter Druck blockiert

Die Gewohnheit, die deinen Zugriff auf Englisch unter Druck blockiert

Die Gewohnheit, die deinen Zugriff auf Englisch unter Druck blockiert

Und die 5-Schritte-Lösung, mit der Sie klar und präsent klingen – auch wenn Ihre Grammatik nicht perfekt ist

„Sorry for my English …” – warum Sie sich kleiner machen, als Sie sind

Viele deutsche Fach- und Führungskräfte starten ihre Sätze auf Englisch mit den gleichen vier Wörtern: „Sorry for my English …

Bevor Sie überhaupt Ihre Idee gesagt haben, entschuldigen Sie sich schon dafür. Das ist so, als würden Sie ein leckeres Essen servieren und gleichzeitig sagen: „Entschuldigung, wahrscheinlich schmeckt es schrecklich.

Das Problem: Mit dieser Gewohnheit schwächen Sie sich selbst. Ihre Botschaft wirkt unsicher, bevor sie überhaupt ausgesprochen ist.

Und das passiert ständig – in Meetings, in E-Mails, auf Zoom.

Die einfache Lösung: Say It Anyway

Die nächste Situation, in der Sie sich für Ihr Englisch entschuldigen wollen? Lassen Sie es.

Sagen Sie es trotzdem. Mit Fehlern, falschen Wörtern oder unvollständigen Sätzen – alles erlaubt.

Denn Präsenz im Business-Englisch bedeutet nicht, dass Sie fehlerfrei sind. Sie bedeutet, dass Sie trotzdem sprechen.

Meine eigene Erfahrung mit Fehlern

Als ich angefangen habe, Deutsch zu sprechen, war es … chaotisch.

Ich habe der, die, das so oft verwechselt, dass es fast wirkte, als hätte ich ein eigenes System erfunden. Ich habe Wörter benutzt, die gar nicht existierten. Und ich habe Sätze gesagt, die für Deutsche lustig klangen – in meinem Kopf aber völlig logisch waren.

War das peinlich? Ja. Hat es mich gestoppt? Nein.

Denn wenn ich gewartet hätte, bis mein Deutsch „perfekt“ ist, würde ich heute noch warten. Und trotzdem: Die Leute haben mich verstanden. Sie interessierten sich für meine Ideen – nicht für meine Fehler.

Warum Sie „Sorry for my English“ streichen sollten

Wenn Sie sich entschuldigen, passiert Folgendes:

  • Ihr Gegenüber achtet auf Fehler statt auf Ihre Botschaft.
  • Sie klingen unsicherer, als Sie sind.
  • Sie verschwenden Zeit.

Das Ergebnis: Sie wirken weniger professionell – auch wenn Ihr Englisch völlig ausreicht.

Die 5-Schritte-Checkliste für mehr Präsenz im Business-Englisch

So treten Sie in Ihrem nächsten Meeting klarer und präsenter auf:

  1. Keine Entschuldigungen. Ihre Präpositionen sind nicht der Grund, warum Sie im Meeting sitzen.
  2. Sagen Sie zuerst die Idee. Inhalt schlägt Grammatik.
  3. Machen Sie weiter. Ein Fehler macht nicht Ihre ganze Botschaft kaputt.
  4. Beobachten Sie die Reaktion. Meistens nicken die Leute einfach und hören Ihnen zu.
  5. Polieren Sie später nach. Wenn nötig, können Sie danach korrigieren – aber nicht mitten im Gespräch.

    Ein Beispiel aus meinem Coaching

    Ein Finanzvorstand, mit dem ich gearbeitet habe, startete jedes Meeting mit: „Sorry for my English.

    Das Ergebnis: Er sprach leiser, wirkte unsicher – und die Kollegen übernahmen.

    Wir führten eine einfache Regel ein: keine Entschuldigung mehr.

    Beim ersten Versuch ohne „Sorry“ stolperte er ein wenig. Die Grammatik war nicht perfekt. Aber: Die Leute hörten ihm aufmerksam zu.

    Nach dem Meeting sagte ein Kollege zu ihm: „Du hast heute viel überzeugender gewirkt.

    Nicht, weil sein Englisch plötzlich besser war. Sondern weil seine Haltung sich verändert hatte.

    Fazit: Ihr Englisch braucht keine Entschuldigung

    Präsenz im Business-Englisch entsteht nicht durch fehlerfreie Grammatik. Sie entsteht, wenn Sie sich trauen, Ihre Gedanken auszusprechen – auch wenn sie nicht perfekt klingen.

    Ihre Ideen sind wertvoller als ein grammatikalisch sauberer Satz.

    Ihr Englisch braucht Mut, keine Ausreden. Also: Sagen Sie es einfach.